Schlechte Gerüche entfernen und verhindern

das Katzenklo riecht manchmal besonders streng
Foto: axel.bueckert via Twenty20
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Selbst bei einem gut durchdachten Putzplan für die eigenen vier Wände kann es vorkommen, dass sich Gerüche bilden. Das hat nicht zwingend etwas mit schlechter Hygiene zu tun. Manche Bakterien siedeln sich an bestimmten Orten allzu schnell an und sorgen dafür, dass es alles andere als frisch riecht. Wer weiß, wie man schlechte Gerüche mit Hausmitteln und Co. entfernt, darf sich zukünftig noch wohler in der eigenen Wohnung fühlen.

Wollen Betroffene clever vorgehen, sparen sie sich unnötige Arbeit gleich von Anfang an. Den schlechten Gerüchen kann man mit einem leicht veränderten Handeln nämlich effektiv vorbeugen.

Mit Hausmitteln gegen schlechte Gerüche: Essig und Kaffeesatz

Schlechte Gerüche müssen in den seltensten Fällen durch Chemie oder scharfe Reiniger entfernt werden. Stattdessen lässt sich Zeit und Geld sparen, indem man auf einfache Mittel zurückgreift, die in den meisten Haushalten vorhanden sind. Das schont zudem die Umwelt nachhaltig!

Essig vertreibt schlechte Gerüche schnell. Er wird im Verhältnis 1 zu 2 mit Wasser gemischt und in eine Schüssel gefüllt. Das Gefäß bleibt in dem Raum stehen, in welchem es unangenehm riecht. Danach muss natürlich gut gelüftet werden! Textilien lassen sich übrigens sehr gut mit Essigwasser einweichen oder auswaschen. Dann wirkt der Essig nicht nur geruchsneutralisierend, sondern auch noch desinfizierend.

Mit Backpulver und Salz gegen Gestank vorgehen

Backpulver und Natron sind sie nicht nur chemisch betrachtet sehr ähnlich, sondern sie können auch beide gegen schlechte Gerüche helfen. Stinken zum Beispiel die Schuhe, wird Natron oder Backpulver hineingefüllt, bis die innere Sohle bedeckt ist. Am nächsten Tag wird das feine Pulver schnell mit dem Staubsauger entfernt und die Gerüche gleich mit!

Falls das Katzenklos oder das Hundebett streng nach den Tieren riechen, können Tierbesitzer sich helfen, indem ebenfalls Natron mit der Kleintierstreu vermischt wird oder über die Nacht auf dem Tierbett einwirken kann. Auch mit speziellen Geruchsentfernern, die für Tiere geeignet sind, lassen sich schlechte Gerüche neutralisieren.

Wer die Wohnung gerade frisch gestrichen hat, wird sich über den scharfen, manchmal sogar beißenden Geruch ärgern. Stellen Betroffene eine kleine Schüssel mit in Wasser gelösten Salz in den Raum, wird sich der Geruch viel schneller verflüchtigen.

Gestand in der Abstellkammer verhindern

Viele Menschen verfügen über eine Abstellkammer oder zumindest über einen Vorratsschrank. Hier werden Lebensmittel untergebracht, damit sie nicht so schnell verderben. Leider kann es vorkommen, dass Menschen Lebensmittel ganz hinten vergessen und sich in der Folge Gerüche bilden.

Das lässt sich ganz einfach vermeiden, indem mindestens alle zwei Wichen kontrolliert wird, ob alles noch gut ist. Zudem sollten neue Lebensmittel immer nach hinten und ältere Lebensmittel nach vorne gestellt werden. Der Trick mit dem Essigwasser und dem Backpulver funktioniert in der Abstellkammer übrigens ebenfalls sehr gut.

Muffigem Geruch in Textilien effektiv vorbeugen

Wer feuchte Kleidung in den Wäschekorb gibt, muss sich nicht über einen schlechten Geruch wundern. Es ist wichtig, dass nur solche Wäsche gelagert wird, die absolut trocken ist. Enthält die Kleidung eine gewisse Restfeuchte und wird nicht sofort gewaschen, siedeln sich Bakterien an, welche einen schlechten Geruch verströmen.

Sogar frisch gewaschene Wäsche kann unter Umständen anfangen zu stinken, wenn sie längere Zeit schlecht durchlüftet liegen bleibt. Sie muss daher sofort nach dem Waschen aufgehängt werden. Je mehr Abstand zwischen den Wäschestücken und je frischer die Luft, desto geringer ist das Risiko, dass sich unangenehme Gerüche entwickeln.

Gestank in der Küche – alles andere als appetitlich

Gerade in der Küche sollte es stets hygienisch zugehen. Doch trotz regelmäßigem Putzen kann es nahe der Lebensmittel zu schlechten Gerüchen kommen. Wer regelmäßig den Kühlschrank mit Essigwasser auswischt und die Haltbarkeit der dort gelagerten Lebensmittel prüft, beugt Gerüchen vor.

Auch Ablagerungen durch das Kochen können stinken. Vor allem altes Fett an oder in der Dunstabzugshaube müffelt mit der Zeit. Deshalb sollten die Filter regelmäßig gewechselt und das Gerät von außen gereinigt werden.

Auch Kaffeesatz kann gegen Gerüche helfen. Nach dem Kaffeetrinken wird der Kaffeesatz ganz einfach nicht in den Mülleimer befördert, sondern in eine Schüssel umgefüllt. Die Schüssel wird in den Raum gestellt, in welchem es unangenehm riecht. Nach ein paar Stunden dürfte der Geruch neutralisiert worden sein.

Die Arbeitsfläche sollte ebenso wie alle Schränke mit Spülmittel gereinigt werden. Normaler Reiniger entfernt in der Regel zwar einen Teil des Schmutzes, kommt jedoch nicht gegen Fett an. Ranziges Fett stinkt und verbindet sich mit weiterem Schmutz.

Gerüche aus dem Abfluss vermeidet man, indem Verstopfungen sofort entfernt werden.

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