Die eigene Sauna: Darauf sollte beim Kauf geachtet werden

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Die eigene Sauna – ein Traum vieler Menschen. Schließlich ist hinlänglich bekannt, dass ein Saunagang Körper und Geist entspannt und sich dadurch wunderbar der Stress eines harten Arbeitstages abschütteln lässt. Doch regelmäßiges Saunieren bringt noch viel mehr, es können etliche Leiden gelindert und neuen Erkrankungen aktiv vorgebeugt werden. Gründe gibt es also genug, eine eigene Sauna zu kaufen. Doch worauf sollte man dabei genau achten?

Mittlerweile muss niemand mehr auf das Sauna-Vergnügen verzichten, egal welche Präferenzen er hat. Grund dafür ist das große Angebot verschiedener Sauna-Varianten im Handel. Da ist z. B. die klassische, finnische Sauna. Sie bietet trockene Hitze bei Temperaturen von 70 bis 100 Grad und ist seit Jahrhunderten fast weltweit bekannt. Es gibt sie als Massivholz-Sauna oder in Form der günstigeren Element-Bauweise.

Wer es nicht ganz so warm mag, für den kommt alternativ ein Soft-Dampfbad infrage. Hier ist das Klima feuchter und die Temperaturen betragen lediglich 40 bis 60 Grad. Relativ neu sind die Infrarot-Wärmekabinen. Ihre Besonderheit besteht darin, dass die Wärme erst beim Auftreffen der Strahlen im Körper erzeugt wird (sogenannte Tiefenwärme). Dadurch muss die Infrarot Sauna nicht vorgeheizt werden, wodurch wertvolle Energie eingespart werden kann.

Die richtige Größe

Saunieren ist ein geselliges Vergnügen. Im Sauna-Heimatland Finnland und in Russland ist es sogar üblich, mit Geschäftspartnern in der Sauna Verhandlungen und Abschlüsse zu tätigen. Wer eine Sauna kaufen will, der sollte bei der Größenplanung auch an eventuelle Mitgänger denken. Die Mindestgröße beträgt für eine vierköpfige Familie 2 x 2 m. Pro zusätzlicher Person sollte man etwa einen halben Meter Raumzuschlag einplanen. Denn es gilt: Nur richtig geplant wird die Sauna zu einem Ort der Geselligkeit und Entspannung!

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Der passende Standort

Als perfekter Standort für die Heimsauna bietet sich ein trockener, gefliester Raum an. Der nötige Stromanschluss kann in der Regel ohne Probleme gelegt werden. Für Saunaöfen mit weniger als fünf Kilowatt Leistung reicht meist sogar ein herkömmlicher 220 V-Stromanschluss aus. Wichtig ist, die Leistung des Ofens auf die Größe der Sauna abzustimmen. Dies geschieht in Form einer genauen Berechnung durch den Profi. Allerdings kann man die erforderliche Leistung anhand folgender Faustformel zunächst grob überschlagen: 1 Kubikmeter umbauter Raum = 1 kW Ofenleistung

Qualität & Sicherheit

Damit man lange Freude an seiner Heimsauna hat, sollte eine ansprechende Qualität aller Bauteile an erster Stelle stehen. Zur Qualität zählt natürlich auch das Thema Sicherheit. So ist beispielsweise bei der elektrischen Ausstattung auf das VDE-Prüfsiegel zu achten, außerdem sollte die Sauna mit einer Tür aus Sicherheitsglas sowie einer Zeitschaltuhr mit automatischer Abschaltung versehen sein. Wichtig sind auch vermeintliche Kleinigkeiten, etwa die Verwendung rostfreier Schrauben und splitterfreien Holzes im Inneren der Sauna. Der Gesundheit zuliebe sollten hier keine Kompromisse gemacht werden.

Die günstige Alternative: Eine gebrauchte Sauna kaufen

Als alternative Lösung bietet sich an, der Kauf einer gebrauchten Sauna an. Der Hauptvorteil hierbei liegt natürlich in der Kostenersparnis. Mitunter lässt sich eine gebrauchte Sauna schon für einen Bruchteil des Neupreises erwerben – insbesondere dann, wenn man sie selbst ab- und wieder aufbaut. Allerdings sind hierfür entsprechende Kenntnisse und solide Fähigkeiten im Heimwerkerbereich erforderlich. Das gilt besonders für die Elektroinstallationen. Wir hier keine Profi-Kenntnisse besitzt, sollte diese Arbeiten unbedingt dem Fachmann überlassen, schließlich besteht beim laienhaften Arbeiten mit Strom – besonders Starkstrom – akute Lebensgefahr!

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Wer sich für eine gebrauchte Sauna interessiert, sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Material und Technik mitunter Jahrzehnte alt sein kann, was nicht nur die Gefahr von Defekten mit sich bringt, sondern auch den Energieverbrauch betrifft. Schließlich verbraucht ein älterer Saunaofen aufgrund ineffizienterer Technik und schlechterer Dämmung in der Regel deutlich mehr Strom als ein aktuelles Modell. Somit kann es sich schnell amortisieren, doch auf eine moderne Sauna zu setzen.

Kai

Written by Kai

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